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Vom Anfang bis heute
2001 | Die Idee
Eigentlich wollten wir ja nur Musik hören. Und zwar mehr als die 200 Scheiben, die in den damaligen Wechslern Platz hatten,
einiges bequemer in der Bedienung und möglichst auch grad noch im Nebenzimmer.
Aus diesem Wunsch entstand in den Jahren 2001 bis 2003 eine Software, die auf einem Server gespeicherte Musik an einem Windows-PC abspielte.
Damit konnte man ein Album durch einfaches Tippen auf sein Albumcover abspielen. Genre-Filter und geniale Such- und Sprungfunktionen
machten es zudem leicht, bestimmte Alben, Stücke oder Interpreten schnell aufzufinden. Bald kam noch eine Zufallswiedergabe und die Möglichkeit,
CDs abzuspielen hinzu. Eine Bedienungsanleitung war unnötig, denn auch technische Laien fanden sich damit auf Anhieb zurecht.
Wegen dieser Einfachheit tauften wir unser Programm «MusicWonder».
2004 | Ein erstes Gerät entsteht
Als Freunde und Bekannte unser System sahen, wollten sie auch ein solches haben.
Dies brachte uns in Verlegenheit, da zu dieser Zeit kaum visuell ansprechende Computer, Touchbildschirme oder gar lüfterlose Hardware
erhältlich waren. Nach einigen Recherchen fanden wir bei der deutschen Firma Hush Technologies
adäquate Rechner und bei CarTFT.com
kleine Touchbildschirme. Da wir auch einen Infrarotsensor benötigten und Computer sowie Bildschirm in einem einheitlichen Design
daherkommen sollten, bauten wir die Geräte um und liessen sie in Silber lackieren.
Ab diesem Zeitpunkt stand «MusicWonder» für dieses System.
Da dieses ausserdem Platz für eine PCI-Karte hatte, boten wir es auch als MusicWonder DVD mit integrierter MPG2 Dekoderkarte an.
2006 | Eigenes Gehäuse «SLIM»
Später entstand der Wunsch, mehr als nur eine Steckkarte und normal grosse Mainboards verbauen zu können und wir entwickelten ab
2005 ein eigenes Gerät. Es entstand das «SLIM»-Gehäuse, in welchem ein ATX-Mainboard und zwei PCI-Karten Platz finden.
Die Gehäusewände bestehen aus edlem Acrylglas und die seitlichen Kühler aus eloxiertem Aluminium.
Die Wärme des Prozessors führen wir über zwei bis vier Heat-Pipes zu den Kühlprofilen. Seit Sommer 2006 ist die MusicWonder nur noch im
Gehäuse «SLIM» erhältlich.
Diese wird nun angeboten als Musik-Jukebox oder MusicWonder DVD, mit welcher auch Video-DVDs abgespielt werden können.
Da wir bereits sehr viel Arbeit und Herzblut in die Entwicklung gesteckt hatten, liessen wir 2006 den Namen «MusicWonder» als Marke schützen.
2009 | Frequenzweichen entfallen
Bald darauf fragten wir uns, ob es wohl möglich wäre, auf aktive oder gar passive Frequenzweichen zu verzichten und welchen Einfluss dies auf die Wiedergabequalität der Musik haben mochte. Da die Musik in der MusicWonder bereits in digitaler Form vorliegt, wollten wir auch die Auftrennung des Musiksignals in die verschiedenen Frequenzbänder auf digitalem Weg erreichen. So suchten wir nach qualitativ hochwertigen Soundkarten und nach Software, die in der Lage war, eine rein digitale Frequenzweiche zu rechnen. Nach einigen Tests entschieden wir uns als Wandler eine «Delta 1010LT» von M-Audio und als Software den «Allocator Light» von Thuneau zu verwenden.
2009 | Endstufe
Nun mussten wir uns noch Gedanken um eine Mehrkanal-Endstufe machen, denn in einer vollaktiven Lösung wird schliesslich jedes Frequenzband
einzeln verstärkt und jedem Lautsprecher-Chassis direkt zugeführt. Bald war klar, dass es ein Tripath-Verstärker werden sollte und
wir entschieden uns für die Verstärker-Bausätze von 41Hz. Ein separates «SLIM»-Gehäuse wurde so eingerichtet,
dass darin zwei 4-Kanal-Verstärker mit Netzfiltern und Stromversorgung sowie die Lautstärkeregelung und Steuerplatine Platz fanden.
Im Herbst 2009 konnten wir erste Hörtests mit einem modifizierten Lautsprecher («Pamina» von activAudio) machen.
Bereits der erste Höreindruck war derart überwältigend, dass wir unseren Ohren kaum trauten.
2009 | FIR Filter
Das Einrichten der Filter war sehr aufwändig und wir hielten nach einer besseren Software-Lösung Ausschau.
Die FIR Filtertechnik, die wir bisher nicht beachtet hatten, kristallisierte sich als optimale Lösung heraus.
Mit solchen Filtern lässt sich Impulsverhalten, Frequenzgang und Phasenlage eines Lautsprechersystems in Echtzeit beeinflussen.
Wir suchten nun eine Software, welche sowohl das Einmessen der Lautsprecher im jeweiligen Hörraum als auch die Erstellung von
Korrekturfiltern beherrscht. Dabei stiessen wir auf «Audiolense» von Juicehifi. Mit dieser Lösung gelang es uns Ende 2009 zum ersten Mal,
die einzelnen Lautsprecher-Chassis in Bezug auf den Hörraum perfekt einzumessen. Dadurch erreichten wir Dank der Echtzeitkorrektur
eine schier unglaubliche Plastizität der Musikabbildung am Hörplatz. Instrumente lassen sich nicht nur von links und rechts,
sondern auch in der Tiefe des Raums perfekt orten. Die unerwünschten Einflüsse des Hörraumes werden entschärft und plötzlich
ist jeder einzelne Ton eines Basslaufes in gleicher Intensität hör- und spürbar (kein «Absaufen» oder «Dröhnen» bestimmter Frequenzen).
Seit diesem Zeitpunkt steht «MusicWonder» für ein ganzes Konzept. Das Steuergerät und die Endstufe erhielten den Namen «Twins».
2010 | Eigene Lautsprecher «Hooter»
Angetrieben vom Wissen, dass mit noch präziseren Lautsprecher-Chassis die Klangqualität abermals gesteigert werden kann,
entwickelten wir 2010 unseren ersten Lautsprecher, die «Hooter».
Diese durften wir zusammen mit den «Twins» im Oktober 2010 mit grossem Erfolg das erste Mal an der High End Swiss in Regensdorf ZH vorführen.
2011 | Es geht weiter
Die durchwegs positiven bis begeisterten Rückmeldungen des Publikums haben uns bestätigt, dass wir mit diesem Konzept auf dem «richtigen» Weg
sind. Die Ideen gehen uns aber noch lange nicht aus. Wir tüfteln bereits wieder an einem neuen Lautsprecherkonzept, das den Detailreichtum
der Musik noch besser zur Geltung bringt.
Vielleicht sehen wir uns an der nächsten High End Swiss wieder ...?