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Konzept MusicWonder-Twins
Funktionsprinzip
Laden Sie sich hier das MusicWonder-Twins Funktionsprinzip als PDF herunter.
Musik ist je länger je mehr in digitaler Form gespeichert. Auch analoge Archive lassen sich – mit einigem Aufwand – digitalisieren
und für die Zukunft erhalten. In unserem Konzept halten wir die Verarbeitungskette des Signals so lange wie möglich auf der
digitalen Ebene, um Qualitätsverluste zu vermeiden.
Um die einzelnen Chassis eines Lautsprechers in ihrem optimalen Frequenzbereich ansteuern zu können, benötigt man eine
Frequenzweiche. Bisher wurden dafür elektronische Operationsverstärker eingesetzt, in normalen Lautsprechern lediglich passive,
elektrische Bauteile mit entsprechend bescheidenem Ergebnis.
Mit den MusicWonder-Twins sind wir einen neuen Weg gegangen und teilen die Frequenzbänder mittels computergenerierter FIR-Filter
(finite impulse response) auf. Diese sorgen für eine perfekte Linearisierung der Lautsprecher und korrigieren ausserdem einen
Grossteil der Unlinearitäten und Resonanzen des Abhörraums in vorausschauender Weise. Die Laufzeitunterschiede der einzelnen
Lautsprecher-Chassis werden so ausgeglichen, dass alle Frequenzanteile des Musiksignals den Hörer gleichzeitig erreichen.
Erst nach diesen rein digitalen Prozessen wird das Teilsignal für jedes einzelne Lautsprecher-Chassis analogisiert und direkt
seiner eigenen Endstufe zur Verstärkung übergeben. Die Endstufen werden ohne Zwischenschaltung von Bauteilen direkt mit den
Schwingspulen der Lautsprecher-Chassis verbunden. Wir erhalten den grösstmöglichen Dämpfungsfaktor, und die Endstufe hat eine
perfekte Kontrolle über die Lautsprechermembran.
Das Resultat ist ein nahezu perfektes Impulsverhalten und eine präzise, räumliche Abbildung der Musik,
wie sie bisher nur im Konzertsaal zu erleben war.